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Informationen für Eltern

2009-11-06_Elternbroschüre_Titel_Klein

Worauf zielt der Bildungs- und Erziehungsplan?

Der Bildungs- und Erziehungsplan liefert den Rahmen für eine frühe, individuelle und intensive Förderung jedes Kindes. Dabei nehmen die Eltern eine sehr wichtige Rolle ein. Das Zusammenwirken von Eltern, Tagespflegeeltern, Erzieherinnen und Erziehern, Lehrerinnen und Lehrern sowie Familienbildungsstätten bietet die Chance für bessere Entwicklungs- und Lernfortschritte bei einem Kind. Der Bildungs- und Erziehungsplan bietet dafür die fachliche Grundlage und einen Orientierungsrahmen.
In der Elternbroschüre, die in Kürze in zwölf Sprachen vorliegen wird, können sich Eltern über die wesentlichen Grundzüge des Bildungs- und Erziehungsplan in kompakter Form informieren.

Welche Rolle spielen die Eltern?

Eltern wissen selbst sehr genau, wie ihre Kinder lernen, wie sie sich entwickeln: Kinder wollen von Anfang an alles begreifen, was sie umgibt; sie wollen lernen, verstehen und am Leben teilhaben. Sie lernen von Anfang an mit großer Freude und Begeisterung. Die ersten zehn Lebensjahre sind dabei die lernintensivsten, das Zuhause spielt eine wesentliche Rolle.

Die Eltern als wichtigste Bezugspersonen werden bei der Umsetzung des Bildungs- und Erziehungsplans immer einbezogen. Sie sind eingeladen, sich mit den Erzieherinnen und Erziehern sowie den Lehrerinnen und Lehrern über die Entwicklung und Lernfortschritte der Kinder auszutauschen. Sie werden umfassend über die Ziele und Inhalte der pädagogischen Arbeit in der Kindertageseinrichtung und der Grundschule informiert, sodass sie zu Hause daran anknüpfen können, um auch dort ihre Kinder angemessen zu fördern.

Kontinuität durch Kooperation

Die bedeutsamen ersten Entwicklungsjahre des Kindes werden in der Zusammenschau von Familien-, Krippen-, Kindergarten- und Grundschulzeit betrachtet. Der Bildungs- und Erziehungsplan will ermöglichen, dass jedes Kind von Anfang an die Chancen bekommt, die seiner persönlichen Entwicklung entsprechen.
Alle relevanten Institutionen und Personen arbeiten dabei zusammen. Brüche beim Übergang von einer Institution zur nächsten, beispielsweise von der Kita in die Grundschule, können so vermieden werden. Gemeinsame Ziele, aufeinander abgestimmte Inhalte, die Ausrichtung an gleichen Werten und die gemeinschaftliche Gestaltung von Bildungsprozessen führen zu einer Beständigkeit in der Bildung und Erziehung des Kindes.

Qualität der Bildung und Erziehung

Neuere wissenschaftliche Erkenntnisse belegen, wie wichtig es ist, Lernen und Bildung von frühester Kindheit an zu begleiten und die kindliche Entwicklung zu stärken. Dies gelingt am besten, wenn alle verantwortlichen Institutionen aufeinander abgestimmt handeln und das Kind in den Mittelpunkt stellen.

Informationsveranstaltungen für Eltern zum Bildungs- und Erziehungsplan

Hinweise mit Terminen finden Sie hier

 

 

 

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